Ray Ban spielt “Never Hide” and Seek

 

Dass Ray Ban Virals macht, habe ich nur zufällig durch die Botschaft “Never Hide” auf einer schmutzigen Autoscheibe in diesem Clip herausgefunden. Jetzt wurde ich auf weitere Spots dieser Kampagne aufmerksam, die ich euch nicht vorenthalten möchte:

Never Hide “love”

Never Hide “Bodybuilder”

Verantwortlich ist wieder Chuck McBride von der Agentur Cutwater (betreut auch die klassische Kampagne).

Bei diesen beiden Spots versteckt sich die Botschaft schon nicht mehr auf einer schmutzigen Autoscheibe, sondern wird hier mit Stift und Zettel schon deutlicher transportiert. Ob sie jedoch den Erfolg des ersten Clips erreichen, bezweifle ich.

Aber viel interessanter: Was sagt ihr? Top oder Flop?

gefunden bei: adage.com

Markus hat mich gebeten, auf den vor längerer Zeit angekündigten Mitschnitt des Vortrags zu verweisen, den er und Herr Hubertus Emmann von AEG auf dem Community Summit 2007 in Wiesbaden gehalten haben.

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Vorgestellt wird hier eine virale Kampagne, die von der DSG (für die Transparenz: das sind wir ;-) ) für AEG Powertools entwickelt wurde.

Die Case Study zeigt

- welche Marken-, Konkurrenz- und Zielgruppenanalysen gefahren wurden
- welches Konzept für die Kampagne zum Tragen kam
- welchen Einfluss die Memetik dabei hatte
- außerdem gibt es Zahlen und Fakten zur viralen Verbreitung
- sowie Auswirkungen auf die Verkaufszahlen!

Angucken kost ja nix. Leider sind auf dem Video die Charts nicht besonders gut zu erkennen. Daher habe ich sie hier auch als pdf hinterlegt.


Link: sevenload.com

Das erstes Barcamp Hamburg hat mich vollends überzeugt. Ein Veranstaltung, die sich nicht zum größten Teil durch ihr “Powerpoint-Karaoke” auszeichnete, sondern vor allem durch die aktive Beteiligung aller Teilnehmer , Organisatoren und Sponsoren .

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Heute liest man in der deutschen Blogosphäre viel über das Barcamp. Viele Fotos , noch mehr Fotos , als auch Videos gibt es bereits; hinzu kommen viele positive Stimmen und die ein oder andere negative von den Avantgardisten ;-)

Was für Sessions angeboten wurden und wie die Orga funktionierte, lest ihr übrigens überaus gut dokumentiert beim Oliver .

Am kommenden Wochenende findet das erste Mal das Barcamp Hamburg statt. Und was ist bitteschön das Barcamp? Campen und bar zahlen? Falsch!

“Erfunden von dem Internet Pionier Tim O’Reilly, ist das Barcamp eine Veranstaltung von Enthusiasten für Enthusiasten. Ein Event ohne festgelegten Zeitplan und Struktur – Austausch in einer Atmosphäre, die kreativitätsfördernd ist…” Die wahre Geschichte gibt’s hier zum Nachlesen.

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Und das Barcamp ist sehr gefragt: Das ursprünglich für 200 150 Personen ausgelegte Event hatte bereits eine Warteliste von weiteren 70 oder 80 Leuten. Die Organisatoren ermöglichten eine Erweiterung für weitere 50 Teilnehmer, so dass ich das Glück hatte noch über die Nachrückliste reinzurutschen. Die Teilnehmerliste hört sich sehr spannend an. Viele Blogger, Vertreter von Startups und Wissenschaftler, die sich im Web einen Namen gemacht haben, sind mit dabei und ich freue mich schon auf die vielen Diskussionsrunden. Um nur ein paar Namen zu nennen: Patrick Breitenbach und Roland Kühl-v.Puttkamer vom Werbeblogger, Jochen Krisch von exciting commerce oder Ibrahim Evsan von Sevenload. Auch Robert Basic ist schon ganz hibbelig – und das muss wohl was heißen ;-) Ich werde versuchen auch mit meiner Kamera möglicht viele Impressionen, Sessions und Interviews einfangen zu können, die ich euch im Anschluß hier präsentieren werde.

In einer neuen Rubrik möchte ich auf diesem Blog ein paar Produkte unter die Lupe nehmen, die gut viral funktionieren. Soll heißen, Produkte die ihre Bekanntschaft quasi durch Mundpropaganda verbreiten und dabei auch die viralen Effekte des Webs nutzen. Martin Dräger hat mich neulich auf ein solches Produkt aufmerksam gemacht. Es handelt sich dabei aber nicht um Apples iPhone, oder um Nintendos Wii, oder um irgendein anderes Gadget, sondern um ein – auf den ersten Blick – unemotionales Haushaltsgerät.

Viralmarketing.de proudly presents den Thermomix

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Wie bitte? Thermo was? Ganz recht. Der Thermomix ist ein elektrisches Haushaltsgerät der Firma Vorwerk. Ein kleiner Tausendsasser, der nach den eigenen Angaben des Herstellers wiegen, hacken, mixen, rühren, schneiden, schroten, mahlen, pulverisieren, kneten, emulgieren und kochen kann. Als mir Martin davon erzählte, dachte ich im ersten Augenblick: Na ja, Vorwerk, dieser Multilevel-Marketing Laden? Der mit Staubsaugern zu hohen Preisen von Haus zu Haus zieht, um seine Produkte an den Mann zu bringen? Die sollen ein gutes virales Produkt haben?

Nach den ersten Vorurteilen und Google Recherchen staunte ich nicht schlecht. Zum Thema Thermomix findet man Foreneinträge, Blogpostings und sogar eine eigene Community! Die vielfältigen Anwendungs- und Verwendungsmöglichkeiten sorgen für Diskussionsbedarf. Die Nutzer eines Thermomix geben sich gerne als solche zu erkennen. Eine elitäre Gruppe, die eine Haushaltshilfe für immerhin fast € 1000,- ihr Eigen nennt. Unter www.wunderkessel.de diskutieren 5.351 Benutzer über 24.745 Themen in 269.772 Beiträgen! Was macht die Community aus? Ich denke, es handelt sich um eine Gemeinschaft, die auch genauso gut offline funktionieren könnte, wie eine Tupper-Party. Die Leute berichten über die eigenen Erfahrungen und sprechen über die Probleme und ausprobierten Rezepte. Sie profitieren vom Gedankenaustausch und generieren somit für jeden den notwendigen Mehrwert. Über das Web potenziert sich die Tupper-Party auf über 200.000 Gespräche.

Zweifelsohne, der Thermomix polarisiert. Die einen lieben ihn für seine vielfältigen Einsatzmöglichkeiten und die anderen hassen ihn, weil er ihnen zu wenig echtes „Koch-Feeling“ aufkommen lässt und schlichtweg zu teuer erscheint.

Aber eines ist sicher, das Gerät sorgt für Dialoge. Schade, dass das scheinbar der Hersteller noch nicht selbst für sich entdeckt hat…