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	<title>ViralMarketing &#187; Grundlagen</title>
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	<description>Viral Marketing, Buzz Marketing, Word of Mouth Marketing</description>
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		<title>Einleitung</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Oct 2006 07:38:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kapitän</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ein Zitat von Marketing-Pionier Jeff Rayport erkl&#228;rt es vielleicht am pr&#228;gnantesten: „Wenn es darum geht eine Botschaft schnell, mit minimalen Mitteln, aber maximaler Wirkung zu verbreiten, ist nichts effektiver als ein Virus“ (“When it comes to getting a message out with little time, minimal budgets, and maximum effect, nothing on earth beats a virus”). Klingt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Zitat von Marketing-Pionier Jeff Rayport erkl&#228;rt es vielleicht am pr&#228;gnantesten: „Wenn es darum geht eine Botschaft schnell, mit minimalen Mitteln, aber maximaler Wirkung zu verbreiten, ist nichts effektiver als ein Virus“ (“When it comes to getting a message out with little time, minimal budgets, and maximum effect, nothing on earth beats a virus”). Klingt doch schon mal nicht &#252;bel – genau das ist es schlie&#223;lich, was gute Kommunikation leisten soll.</p>
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		<title>1. Was ist Viral Marketing?</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Oct 2006 07:38:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kapitän</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wer das erste Mal „Viral Marketing“ h&#246;rt, tritt erst mal einen Schritt zur&#252;ck und fragt sich, ob es ansteckend ist. Schlie&#223;lich kommt Viral ja von Virus und den w&#252;nscht sich keiner. Doch Viral Marketing (VM) ist nicht die Art von Virus, die einen im Bett fiebern l&#228;sst. Viral Marketing, auch virales Marketing oder manchmal Virus-Marketing [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer das erste Mal „Viral Marketing“ h&#246;rt, tritt erst mal einen Schritt zur&#252;ck und fragt sich, ob es ansteckend ist. Schlie&#223;lich kommt Viral ja von Virus und den w&#252;nscht sich keiner. Doch Viral Marketing (VM) ist nicht die Art von Virus, die einen im Bett fiebern l&#228;sst. Viral Marketing, auch virales Marketing oder manchmal Virus-Marketing genannt, ist die moderne Variante der &#228;ltesten aber erfolgreichsten Werbeform: der Mundpropaganda.<br />
Jeder von uns hat auch schon einmal begeistert eine Werbe-Information weitergegeben, von der wir annehmen, dass es unser Gegen&#252;ber interessiert &#8211; nach dem Motto „Guck dir diese merkw&#252;rdige Sache mal an!“ oder „Da gibt’s was neues, das ist genau Dein Ding!“ Spannend wird es, wenn der Empf&#228;nger unserer Botschaft diese so toll findet, dass er sie wiederum an weitere Leute empfiehlt – denn dann kommt eine „Lawine“ ins Rollen, bei der sich die Botschaft von selbst fortpflanzt.<br />
Das Neue am Viral Marketing im Vergleich zu herk&#246;mmlicher Mundpropaganda ist, dass diese virale Lawine gezielt ausgel&#246;st, sowie gesteuert wird. Es werden bereits bestehende soziale Netzwerke in der Zielgruppe (Freunde, Bekannte, Arbeitskollegen, Nachbarn&#8230;) mit einer Werbebotschaft „infiziert“, die sich dann wie eine Epidemie oder ein Virus in k&#252;rzester Zeit von Mensch zu Mensch verbreitet. Die wesentlichen Voraussetzungen: Die Botschaft muss virulent – also ansteckend sein, als „Erstinfizierten“ sollte man die effektivsten &#220;bertr&#228;ger ausw&#228;hlen und der Zusammenhang der Botschaft muss so gestaltet werden, dass niemand das Gef&#252;hl hat, k&#252;nstlich manipuliert zu werden. Ist all dies der Fall, kann man sich auf die Fr&#252;chte guten Viral Marketings freuen.</p>
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		<title>2. Warum Viral Marketing?</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Oct 2006 07:38:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kapitän</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#220;berquellende Briefk&#228;sten, Flyer, Werbebl&#246;cke im TV, SPAM, Werbeanzeigen in Zeitschriften, Popups &#038; Co. – was wirkt eigentlich noch? Ganz richtig, eine erhaltene Weiterempfehlung durch Freunde und Bekannte. Und genau diesen Mechanismus nutzt Viral Marketing. Viele Zielgruppen sind sehr gut &#252;ber sogenannte „Peer-Netzwerke“ zu erreichen: wer eher den PC als den Fernseher einschaltet und auch im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#220;berquellende Briefk&#228;sten, Flyer, Werbebl&#246;cke im TV, SPAM, Werbeanzeigen in Zeitschriften, Popups &#038; Co. – was wirkt eigentlich noch? Ganz richtig, eine erhaltene Weiterempfehlung durch Freunde und Bekannte. Und genau diesen Mechanismus nutzt Viral Marketing. Viele Zielgruppen sind sehr gut &#252;ber sogenannte „Peer-Netzwerke“ zu erreichen: wer eher den PC als den Fernseher einschaltet und auch im Internet surft, reagiert eher auf die Empfehlungen von echten und virtuellen Freunden – als auf die Media-Kampagnen von Massen-Marketern.<br />
Marketingplaner m&#252;ssen umdenken, um &#252;berhaupt noch an den Kunden zu kommen, geschweige denn an gro&#223;e Reichweiten. Seit mittlerweile drei Jahren begibt sich glaubhafte und effektive Werbung deshalb mehr und mehr auf neue Pfade. Anstatt das „Gie&#223;kannen-Prinzip“ zu nutzen wird beim Viral Marketing eine Werbebotschaft so konzipiert, dass sie die zuvor definierte &#220;bertr&#228;ger- und  Empf&#228;ngerschicht dazu anregt, sie an Freunde und Bekannte freiwillig weiterzugeben. Erfolg hat hier, was Spa&#223; macht und so gestaltet ist, dass der Empf&#228;nger den &#220;bertr&#228;ger der Botschaft („Container“) an m&#246;glichst viele Freunde weiterleitet! Die Nutzer erleben die Botschaft nicht als l&#228;stige Werbung sondern als willkommene Bereicherung. Auf diese Weise kann eine „virale Lawine“ ins Rollen kommen, bei der jeder Angesteckte selbst zum neuen &#220;bertr&#228;ger wird. Durch diese freiwillige und aktive Einbindung f&#252;hlt sich der Konsument als Teil eines gr&#246;&#223;eren Ganzen und ist im besten Falle damit ein begeisterter Fan der Marke. Kurz gesagt: Es wird weiter gezeigt anstatt weggeschaut.<br />
Wenn ein Unternehmen bereit ist, eine „ansteckende“ Idee umzusetzen und auch neue Kommunikationswege zu gehen, gibt es praktisch f&#252;r jede Unternehmensgr&#246;&#223;e und Branche interessante Viral-Marketing-Strategien. Solange das Konzept und die Idee einer viralen Kampagne mit der gew&#252;nschten Zielgruppe harmonisieren, k&#246;nnen mit viralem Marketing au&#223;ergew&#246;hnliche Preis-Leistungs-Verh&#228;ltnisse in der Kommunikation realisiert werden. Eine vorhergehende gezielte Marktforschung erleichtert dabei die richtige Ansprache der Zielgruppe, ist jedoch keine Voraussetzung. Das Marketingbudget spielt lediglich eine Rolle bei der Entwicklung der Strategie, des viralen Inhalts, der gezielten Platzierung und der technischen Realisierung – nicht aber bei der Anwendung des Prinzips. Nach der ersten Ansteckung fallen schlie&#223;lich keine weiteren Kosten f&#252;r die Verbreitung der Inhalte an, da diese von der Zielgruppe freiwillig &#252;bernommen wird.</p>
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		<title>3. Wann ist VM erfolgreich?</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Oct 2006 07:37:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kapitän</dc:creator>
				<category><![CDATA[Grundlagen]]></category>

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		<description><![CDATA[Machen wir eine kurze Reise zur&#252;ck in pr&#228;historische Zeiten. Menschen sind „Herdentiere“. Wir imitieren das Verhalten anderer &#8211; mal mehr, mal weniger bewusst. Als Urinstinkt hat dieses Verhalten damals das &#220;berleben unserer Art gesichert! Eine junge Wissenschaft namens Memetik untersucht, wie und warum sich „Ideen“ verbreiten, die wir von anderen kopieren und welche Ideen dabei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Machen wir eine kurze Reise zur&#252;ck in pr&#228;historische Zeiten. Menschen sind „Herdentiere“. Wir imitieren das Verhalten anderer &#8211; mal mehr, mal weniger bewusst. Als Urinstinkt hat dieses Verhalten damals das &#220;berleben unserer Art gesichert! Eine junge Wissenschaft namens Memetik untersucht, wie und warum sich „Ideen“ verbreiten, die wir von anderen kopieren und welche Ideen dabei besonders erfolgreich sind. Memetik umfasst unter anderem Ans&#228;tze aus der Soziobiologie, Evolutionspsychologie, Epidemologie und Informatik – und kommt zu einigen erstaunlichen Aussagen dar&#252;ber, was uns dazu bringt, Dinge zu imitieren und schlie&#223;lich weiterzugeben.<br />
<strong>Die Botschaft</strong><br />
F&#252;r eine erfolgreiche Kampagne, muss der Inhalt des benutzten „Containers“ einem bestimmten Muster entsprechen &#8211; er muss virulent sein. Dies stellt man sicher, indem die Werbebotschaft auf memetischen Ausl&#246;sern („memetics“ link:http://de.wikipedia.org/wiki/Memetik) basiert, nicht allzu offensichtlich nach Werbung aussieht und idealerweise witzig und originell ist. Kein Mensch schickt eine gew&#246;hnliche Werbung weiter, denn wer will sich schon bei seinen Bekannten unbeliebt machen?<br />
<strong>Der Container</strong><br />
Kleider machen Leute und beim Viral Marketing machen die Verpackungen Botschaften. Der „Container“ der  viralen Botschaft muss zum Inhalt und zu Ihren Marketingzielen passen. Bei der „Container“-Konzeption gilt die KIS-Formel („Keep It Simple“), wobei sich auch modulare Strategien bew&#228;hrt haben.<br />
Je nach Bedarf sollten die unterschiedlichen viralen Eigenschaften von Containern wie<br />
-    Videoclips<br />
-    Spielen<br />
-    Animationen<br />
-    Dokumenten<br />
-    Ger&#252;chten</p>
<p>und weiteren Containern genau analysiert werden. W&#228;hlen Sie einen der verf&#252;gbaren Wege oder kombinieren Sie gar mehrere, um Ihre Marketingziele optimal zu erreichen.<br />
<strong>Seeding</strong><br />
Der Brutplatz (Foren, Communities, Blogs) kann enormen Einfluss auf die Authentizit&#228;t und somit der Verbreitung der Botschaft haben. Ausreichende Serverkapazit&#228;ten und die technische Kompatibilit&#228;t der Daten sind ebenso Voraussetzung f&#252;r ein professionelles Seeding, sowie die Auswahl der „richtigen“ Communities und die authentische Platzierung. Hierbei unterst&#252;tzt eine aussagekr&#228;ftige Zielgruppenanalyse im Vorfeld.</p>
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		<title>4. Welche Medien sind f&#252;r VM geeignet?</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Oct 2006 07:37:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kapitän</dc:creator>
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		<description><![CDATA[WWW – es bietet ein Netzwerk bzw. Nutzwerk f&#252;r jede Lebenssituation und vernetzt unterschiedlichste soziale Gruppen schnell, zuverl&#228;ssig und inhaltlich autark. Und genau dort, wo Standard-Werbung unerw&#252;nschter ist als je zuvor, sind die Bedingungen f&#252;r virale Werbebotschaften ideal: Viele Meinungsmacher (Opinion Leader) treffen sich auf wenigen Blogs, Foren und Insider-Portalen. Informationen werden schnell aufgenommen, bewertet [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>WWW – es bietet ein Netzwerk bzw. Nutzwerk f&#252;r jede Lebenssituation und vernetzt unterschiedlichste soziale Gruppen schnell, zuverl&#228;ssig und inhaltlich autark. Und genau dort, wo Standard-Werbung unerw&#252;nschter ist als je zuvor, sind die Bedingungen f&#252;r virale Werbebotschaften ideal: Viele Meinungsmacher (Opinion Leader) treffen sich auf wenigen Blogs, Foren und Insider-Portalen. Informationen werden schnell aufgenommen, bewertet und, sofern f&#252;r gut befunden, weitergeleitet – zum Teil bis in die Mainstream-Presse. So finden virale Werbebotschaften zielgerichtet und authentisch ihren Weg ins Massenpublikum. Das Web wird zur perfekten Brutst&#228;tte f&#252;r virale Botschaften und somit Viral Marketing. Zudem verf&#252;gt dieses Medium &#252;ber alle technischen M&#246;glichkeiten, die Interaktionen der Nutzer zu verfolgen und zu messen. Das hei&#223;t aber nicht, dass virales Marketing nur im Internet m&#246;glich w&#228;re. Ein clever designtes Ger&#252;cht zu einer Marke breitet sich auch &#252;ber Gespr&#228;che im B&#252;ro und beim Nachbarschaftsklatsch, &#252;ber Telefonleitungen und „Schulhoftalk“, &#252;ber Briefe und andere Korrespondenz aus. Internet und Email sind f&#252;r „Offline-Viral-Marketing“ &#252;blicherweise enorme Beschleuniger.</p>
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		<title>5. VM im Marketingmix</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Oct 2006 07:36:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kapitän</dc:creator>
				<category><![CDATA[Grundlagen]]></category>

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		<description><![CDATA[Viral Marketing findet &#252;blicherweise nicht im luftleeren Raum statt.
Manche Marken verlassen sich zwar exklusiv auf die Kraft der Weiterempfehlung, erfahrene Werber entscheiden sich jedoch h&#228;ufiger daf&#252;r, integrierte Kampagnen aufzusetzen. Bei letzteren verst&#228;rken sich die Wirkungen von Virals und klassischen Werbetools im besten Fall gegenseitig. Es ist interessant, zu beobachten, wie und wann die viralen Instrumente [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Viral Marketing findet &#252;blicherweise nicht im luftleeren Raum statt.<br />
Manche Marken verlassen sich zwar exklusiv auf die Kraft der Weiterempfehlung, erfahrene Werber entscheiden sich jedoch h&#228;ufiger daf&#252;r, integrierte Kampagnen aufzusetzen. Bei letzteren verst&#228;rken sich die Wirkungen von Virals und klassischen Werbetools im besten Fall gegenseitig. Es ist interessant, zu beobachten, wie und wann die viralen Instrumente eingesetzt werden sollten, um diesen Effekt zu erreichen:</p>
<p>Die Erfahrung hat gezeigt, dass die besten Synergie-Effekte zu erreichen sind, wenn man den viralen Elementen einen Vorlauf von 2-3 Wochen l&#228;sst. Beim Buzz-Marketing kann dieser sogar 1-2 Monate betragen. Dies liegt darin begr&#252;ndet, dass die grosse Mehrzahl der „memetischen Ausl&#246;ser“ haupts&#228;chlich Neophile und fr&#252;he Adopter anspricht. Diese werden jedoch nur dann zu aktiven Weiterleitern, wenn sie das Gef&#252;hl haben, etwas „als Erster“ oder „exklusiv“ zu haben. Sobald der gleiche Inhalt z.B. in klassischer Werbung breitgetreten wird, h&#246;rt ihre Weiterempfehlungsaktivit&#228;t abrupt auf.</p>
<p>Basiert der virale Inhalt allerdings auf dem memtischen Ausl&#246;ser „Mystizismus vs. Aufkl&#228;rung“, kann es durchaus ratsam sein, die PR gleichzeitig mit dem Viral anlaufen zu lassen. Stellen Sie sich etwa vor, Sie streuen ein virales Video mit mysteri&#246;sem Inhalt und die Presse spekuliert gleichzeitig dar&#252;ber, ob die gezeigte Szene ein Trick oder real ist&#8230; jeder, der den entsprechenden Artikel in der Zeitung liest, wird das Video sehen wollen, und jeder, der das Video gesehen und selbst dar&#252;ber spekuliert hat, freut sich dar&#252;ber, mehr Informationen aus der Presse zu bekommen. Klassische Werbung sollten Sie auch im genannten Beispiel jedoch tunlichst bis zur Aufl&#246;sung des Sachverhalts vermeiden – sie w&#252;rde die Spekulationen, welche den Charme der Kampagne ausmachen, ruinieren.</p>
<p>Viral Marketing arbeitet potenziell mit jeglichem Werbemedium zusammen. Die Herausforderung, Virals mit</p>
<p>-    Bemerkenswerten TV-Kampagnen<br />
-    Mysteriums-basierter PR<br />
-    Guerilla- und Ambient-Marketing<br />
-    Anzeigenkampagnen<br />
-    POS-Ma&#223;nahmen<br />
-    CRM-Adressgenese</p>
<p>zu kombinieren, sind jedoch jeweils unterschiedlich.  Es hilft, im Hinterkopf zu behalten, dass VM-Kampagnen prinzipiell zwei Ziele verfolgen: Sie sollen den Konsumenten positiv beeinflussen (zum Markenkonsum „primen“ – siehe dazu die Eintr&#228;ge zu „Neurologie“ im Blog) und sich gleichsam durch freiwillige Weiterempfehlung vervielf&#228;ltigen („memetisch wirksam sein“). Dies funktioniert nur, wenn man die neurologischen, psychologischen, memetischen und „markenbildlichen“ Faktoren aller in der Kampagne involvierten Instrumente st&#228;ndig im Auge beh&#228;lt und „vom Erstkontakt mit der Botschaft bis zur Wiedererkennung der Marke am POS“ optimiert.</p>
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		<title>6. Ist VM messbar?</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Oct 2006 07:36:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kapitän</dc:creator>
				<category><![CDATA[Grundlagen]]></category>

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		<description><![CDATA[Speziell um die epidemische Verbreitung viraler Kampagnen zu messen, wurde das System „Online-Viral-Tracking“  entwickelt. Das System gibt Aufschluss, wie h&#228;ufig ein einzelner Inhalt unabh&#228;ngig von der Webseite betrachtet und angeklickt wurde. Es kann messen, wie viele Viewer den viralen Inhalt bis zum Ende angesehen haben, wie viele Viewer nach dem Ansehen  eine verlinkte Webpage besuchen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Speziell um die epidemische Verbreitung viraler Kampagnen zu messen, wurde das System „Online-Viral-Tracking“  entwickelt. Das System gibt Aufschluss, wie h&#228;ufig ein einzelner Inhalt unabh&#228;ngig von der Webseite betrachtet und angeklickt wurde. Es kann messen, wie viele Viewer den viralen Inhalt bis zum Ende angesehen haben, wie viele Viewer nach dem Ansehen  eine verlinkte Webpage besuchen und aus welcher Quelle der Container kam. Anhand einer Auswertung sind Aussagen &#252;ber die geografische Auspr&#228;gung und verschiedene Informationen zum Nutzerverhalten m&#246;glich.</p>
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