Autor: Carola Schulz | Permalink

(An english version of the interview you’ll find here!)

Mitte letzten Jahres entfachte im Netz eine Debatte um die Echtheit und den Ursprung des Propellermans, der für das sagenumworbene und angeblich rein pflanzliche Potenzmittel Mega Bang unter dem Claim „Mega Bang – Unbelievable. Unforgettable. Wow!“ die Werbetrommel im wahrsten Sinne des Wortes rotieren lies!

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Hinter dieser außergewöhnlichen und wirklich extraordinären viralen Kampagne steckt die Ideenschmiede The Brainstormclub mit Sitz in München.

Ich sprach mit Yves Peitzner (Creative Director Brainstormclub, rechts im Bild) und Hondo Ratkovic (Creative Producer Brainstormclub, links im Bild) alias Propellerman (!), um der skurrilen Viralkampagne auf den Zahn zu fühlen und mehr über den „Wow-Effekt“ zu erfahren:

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Carola:
Welche kreativen Köpfe stecken nun eigentlich genau hinter der Mega Bang-Kampagne und wer verbirgt sich tatsächlich hinter der Kunst- und Werbefigur „Propellerman“?

Yves:
Idee, Konzeption und Produktion der Kampagne stammen von uns, Hondo und mir. Damit aber nicht genug: Hondo verlieh Propellerman sein Gesicht und von mir hat er seine Stimme :) !
Anschließend hat uns die DSG bei der strategischen Verbreitung der Kampagne im Internet unterstützt.

Carola:
Wie kommt man auf die Idee, eine imaginäre Kunstfigur zu erschaffen und diese dann rotierend mit dem besten Stück durch das Internet auf Werbefeldzug für ein fiktives Potenzmittel zu schicken? Will sagen: Welche genaue Intention steckt hinter eurer Idee zur Mega Bang-Kampagne?

Yves:
Viral Marketing muss in erster Linie auch unterhalten, nur dann sieht sich der User/ Konsument Inhalte freiwillig an. Von daher wollten wir eine Kampagne gestalten, die Spaß macht und viel mehr bietet als einen einzelnen Videoclip.
Häufig setzt Viral Marketing auf eine bereits vorhandene Wahrnehmung auf. In diesem Fall geht es um die Awareness der Viagra-Spam-Problematik: Jeder kennt und bekommt sie, Viagra-Spammails, die das E-Mail-Postfach zumüllen. Für jeden sind diese Mails mit einer negativen Assoziation behaftet, jeder ist von ihnen genervt.
Diese Thematik wollten wir nun mal experimentell versuchen ins Positive und Lustige umzuwandeln. Daher schufen wir ein fiktives Produkt, welches von unserer Kunstfigur Propellerman vermarktet wird. Auf diese Weise wollten wir das nervige Viagra-Spamthema persiflieren und gleichzeitig eine virale Verbreitung für ein nicht existierendes Produkt erzeugen. Wir wollten einfach mal schauen, wie diese Mechanik funktioniert und ob es möglich ist, mit diesem Thema auch auf amüsante Weise die User zu unterhalten anstatt nur zu nerven… und ich glaube, das ist uns mit Propellerman auch ganz gut gelungen :) !

Carola:
Die Mega Bang-Kampagne besteht ja nicht nur aus einem isolierten Clip, sondern aus verschiedenen Kampagnenbausteinen. Welche sind dies genau?

Hondo:
Wir haben drei verschiedene virale Cips produziert:

Außerdem entwickelten wir eine Mega Bang Website und eine Propellerman Fan Homepage, kreierten ein MySpace Profil für Propellerman, gründeten auf Facebook einen Fanclub für ihn und setzten natürlich ein Blog auf, auf dem die User im Kampagnenzeitraum kontinuierliche Updates über Propellermans Leben finden konnten.
Weiter haben wir für den Kampagnenstart reale, aber leere Mega-Bang Packungen produzieren lassen, die wir dann auf dem Werbefestival in Cannes unter das Volk gebracht haben :) . Die Reaktionen auf die Packungen haben sich umgehend auf die Views ausgewirkt. Kinoplakate zu Propellermans Mega-Blockbuster „Kung Fu Armageddon“ runden die Kampagne ganzheitlich ab.
Mit diesem Case wollten wir zeigen, dass wenn eine virale Kampagne nicht nur aus „einem Clip auf Youtube“ besteht, sondern eine komplexe Entertainmentwelt rund um ein Produkt geschaffen wird, sich der Konsument auch auf spielerische und unterhaltsame Weise und vor allem länger mit dem Produkt befasst als er es bei einem klassischen Werbespot oder einer Print-Anzeige tut. Dadurch steigt die Kontaktqualität.

Carola:
Mit welchem Erfolg habt ihr gerechnet? Und wurde das Ziel erreicht?

Yves:
Der Clip wurde von der DSG international auf insgesamt 25 Seedinghubs verbreitet und löste schon nach kurzer Zeit auf über 350 Blogs und Websites aus über 100 Ländern unzählige Diskussionen und Spekulationen aus.
Durch das Seeding wurde der Clip natürlich auch auf allen freien Portalen wie YouTube, Metacafé oder Clipfish verbreitet. Insgesamt konnte so unser Propellerman bis heute über 2 Millionen Views generieren – und das ist natürlich ein super Ergebnis!!
Außerdem schaffte es unser standhafte Superhero sogar bis ins Fernsehen! So gab es bereits vier TV Adaptionen: auf G4TV (USA), auf MoBuzz.tv (Spanien), auf dem Channel 5 (UK) in der englischen TV Show „Sexy Ads“ und auch im deutschen Fernsehen auf ProSieben bei „talk talk talk“. … Ich hoffe es folgen noch weitere :) !
Weiterhin haben uns die Ergebnisse in unserer Strategie bestätigt, da sich die User durchschnittlich über 3,5 Minuten jeweils auf den von uns gestalteten Homepages mit Propellerman bzw. Mega-Bang befassten.

Carola:
Wie ist die Resonanz der User auf Mega Bang? Erreichen euch auch wirklich ernst gemeinte Anfragen?

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Yves:
Ja, für Mega-Bang haben wir ernst gemeinte Lizenz-Anfragen aus allen Herren Länder u.a. aus Japan, Rumänien, Mazedonien, Venezuela und sogar Saudi Arabien (!). Weiterhin bekommen wir täglich Anfragen von Einzelpersonen, die Mega-Bang kaufen wollen.

Carola:
Wird uns Propellerman denn nun auch zukünftig mit seiner ultrastarken Stamina erfreuen oder wird es gar weitere Produktinnovationen geben?

Yves:
Wir sind in Verhandlungen über die Produktion einer Propellerman Mini-Serie (über 50 Folgen) für einen mobile TV-Channel. Wir wollen Mega-Bang aus der fiktiven in die reale Welt tragen und entwickeln gerade mit Herstellern ein entsprechendes Produkt.

Carola:
Hondo, erzähl uns doch mal einen Schwank aus Propellermans Alltagsleben!

Hondo:
Solche Fragen beantworte ich ausschließlich über: ladieswelcome@propellerman.tv :)

Carola:
Vielen Dank euch beiden und schönen Gruß an Propellerman :) !

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Autor: Carola Schulz | Permalink

bloggerday.worldvision.de
Schon zum zweiten Mal ruft World Vision Deutschland e.V. einen karitativen Bloggerday für Kinder in Not ins Leben. Der diesjährige Aktionstag findet heute unter dem Motto „Gib den Kleinen mehr Gewicht – blog mit!“ statt.

Das christliche Kinderhilfswerk möchte mit dieser Online-Aktion auf die weltweit leider sehr schlechte Ernährungssituation von vielen Kleinkindern aufmerksam machen. Denn in den so genannten „Entwicklungsländern“ leiden noch immer 146 Millionen Kinder unter fünf Jahren an Untergewicht und dessen Folgen für die körperliche und geistige Entwicklung.

Daher hat World Vision das Programm „Starthilfe für Kleinkinder“ aufgesetzt, um diesen Kleinkindern eine ausgewogene Ernährung und medizinische Versorgung zu ermöglichen. Mit einer Unterstützung von nur 9 Euro monatlich kann man dieses Programm fördern und damit für viele Not leidende Kleinkinder den Grundstein für einen gesunden Start ins Leben sichern.

Der Bloggerday lebt von unser aller Unterstützung! Je mehr Menschen von der Aktion wissen, desto mehr Aufmerksamkeit erhält das Programm „Starthilfe für Kleinkinder“ und desto mehr Kindern kann geholfen werden.
Also: Macht alle mit und gebt den Kleinen mehr Gewicht mit eurem Blogeintrag!! Erzählt so vielen Menschen wie möglich von dieser Aktion! Besucht diese Seite und holt euch dort weitere Informationen zur Aktion, Banner, Grafiken, Texte oder Flyer sowie Infos zum Thema Ernährung, Hunger und Starthilfe für Kleinkinder.

Ich finde diese Aktion super und werde auch gleich hier bei uns in der DSG anregen, da mitzumachen! :)
Vielen Dank für jede Mithilfe und vielen Dank an World Vision für diese tolle Social Media Online-Aktion!

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Autor: Christian Wilfer | Permalink

Zurzeit führt das Brand Sience Institut im Auftrag der DSG eine empirische Untersuchung über das Verbreitungspotential von Online Videos durch. Die Studie beruft sich dabei ausschließlich auf den Einfluss von Emotionen.

Wer an der Studie teilnehmen möchte, gelangt hier

zum Fragebogen…

Der Fragebogen stellt 16 unterschiedliche Videos zur Auswahl, die unterschiedliche Emotionen ansprechen sollen. Die Clips sind nur zum Teil kommerziell ausgerichtet, haben aber alle über eine virale Verbreitung funktioniert.

Wer über die Ergebnisse benachrichtigt werden möchte, schreibe bitte einen Kommentar oder eine Mail an mich.

Vielen Dank für Eure Teilnahme!

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Autor: Christian Wilfer | Permalink

Seit gestern ist es offiziell. Die seit Anfang Oktober entfachte Debatte um die Echtheit und den Ursprung dieses Clips ist aufgelöst. In den ersten drei Wochen nach seiner Platzierung im deutschsprachigen Internet hat der Clip bereits über vier Millionen Viewer in Deutschland* erreicht und tausende Diskussionsbeiträge angestoßen. Über internationale Portale wie YouTube, Metacafé, MySpace, Break und weitere Portale verbreitete sich die geplante Epidemie unter weiteren 1,8 Millionen Usern u.a. in den Beneluxländern, Großbritannien, Osteuropa und den USA.
Der “Hammer-Jongleur” unterstützt die integrierte Kommunikationskampagne für die laufenden Aktionsangebote “Hammer-Herbst” von OBI . Nach der Auflösung erübrigt sich wohl die in Foren und Blogs heiß diskutierte Frage, ob der Kerl das wirklich kann. Leider müssen wir jetzt auch nach erfolgter Anfrage der Kai Pflaume Show absagen :-(

Für die Kreation sind Maik Königs, Stefan Rymar und nicht zuletzt Martin Dräger von der DSG Dialog Solutions verantwortlich (guter Job, Jungs ;-) ) Bei der Produktion wurden wir von der JOTZ! Filmproduktion unterstützt. Die Regie übernahm Andi Knaup.

*Bei der Erfolgsmessung diente wie immer das Online Viral Tracking (OVT), das den Umfang der epidemischen Verbreitung genaustens festhält. Wer hierzu mehr Informtionen möchte, sende mir bitte eine eMail.

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