Seeding

 

Als Seeding bezeichnet man das gezielte Säen/Platzieren einer relevanten Botschaft in relevanten Netzwerken. Dies können beim Online Viral Marketing z.B. Internetseiten, wie etwa Blogs, Foren oder Portale sein (z. B. www.lustigwitzig.de)oder aber Facebook oder Twitter Accounts, auf denen solche Inhalte diskutiert oder gesucht werden – oder beim Offline-Marketing bestimmte Kontexte, in denen sich zwanglose Gespräche ergeben (Nachbarschafts-Schwätzchen, Parties, Kaffeküche im Büro…). Ziel eines Seedings ist die Ansprache von Meinungsführer-Schichten (Selbstdarsteller und Nutzensucher), die Inhalte gerne in ihre sozialen Netzwerke weitertragen. Durch ein gezieltes, starkes Seeding wird die Grundlage für eine erfolgreiche virale Marketing Kampagne gelegt, um das Überschreiten der kritischen Masse zu erreichen, ab der sich eine virale Kampagne verselbständigt.

Eines der größten und wirkungsvollsten Seeding und Distributionsnetzwerke ist shareifyoulike.com

Nicht mit dem Internet verknüpfte, gezielte und gesteuerte Mund-Propaganda zur Vermarktung von Produkten und Dienstleistungen. Zum Offline-Viral-Marketing zählt zum Beispiel das sorgfältige Design und Seeding von (Marketing-)Gerüchten und urbanen Legenden (erfolgreiches Beispiel z.B. „Altoids“ [Pfefferminzbonbons]) sowie Buzz- und Teile des OpenSource-Marketing. Auch urbane Guerilla-Maßnahmen, die gezielt auf die Genese von Mundpropaganda einzahlen, werden z.T. zum Offline-Viral-Marketing gerechnet.

…bedeutet im viralen Zusammenhang: Der Punkt, ab dem eine Kampagne ohne weiteren Mitteleinsatz selbständig weiterläuft und einen epidemischen Verlauf nimmt. Das Erreichen der kritischen Masse kann dem Zufall überlassen oder durch ein professionelles Seeding sichergestellt werden.

Machen wir eine kurze Reise zurück in prähistorische Zeiten. Menschen sind „Herdentiere“. Wir imitieren das Verhalten anderer – mal mehr, mal weniger bewusst. Als Urinstinkt hat dieses Verhalten damals das Überleben unserer Art gesichert! Eine junge Wissenschaft namens Memetik untersucht, wie und warum sich „Ideen“ verbreiten, die wir von anderen kopieren und welche Ideen dabei besonders erfolgreich sind. Memetik umfasst unter anderem Ansätze aus der Soziobiologie, Evolutionspsychologie, Epidemologie und Informatik – und kommt zu einigen erstaunlichen Aussagen darüber, was uns dazu bringt, Dinge zu imitieren und schließlich weiterzugeben.
Die Botschaft
Für eine erfolgreiche Kampagne, muss der Inhalt des benutzten „Containers“ einem bestimmten Muster entsprechen – er muss virulent sein. Dies stellt man sicher, indem die Werbebotschaft auf memetischen Auslösern („memetics“ link:http://de.wikipedia.org/wiki/Memetik) basiert, nicht allzu offensichtlich nach Werbung aussieht und idealerweise witzig und originell ist. Kein Mensch schickt eine gewöhnliche Werbung weiter, denn wer will sich schon bei seinen Bekannten unbeliebt machen?
Der Container
Kleider machen Leute und beim Viral Marketing machen die Verpackungen Botschaften. Der „Container“ der  viralen Botschaft muss zum Inhalt und zu Ihren Marketingzielen passen. Bei der „Container“-Konzeption gilt die KIS-Formel („Keep It Simple“), wobei sich auch modulare Strategien bewährt haben.
Je nach Bedarf sollten die unterschiedlichen viralen Eigenschaften von Containern wie
-    Videoclips
-    Spielen
-    Animationen
-    Dokumenten
-    Gerüchten

und weiteren Containern genau analysiert werden. Wählen Sie einen der verfügbaren Wege oder kombinieren Sie gar mehrere, um Ihre Marketingziele optimal zu erreichen.
Seeding
Der Brutplatz (Foren, Communities, Blogs) kann enormen Einfluss auf die Authentizität und somit der Verbreitung der Botschaft haben. Ausreichende Serverkapazitäten und die technische Kompatibilität der Daten sind ebenso Voraussetzung für ein professionelles Seeding, sowie die Auswahl der „richtigen“ Communities und die authentische Platzierung. Hierbei unterstützt eine aussagekräftige Zielgruppenanalyse im Vorfeld.