Share your smile ist unser kreativer Beitrag zum Start von shareifyoulike.com. Letzteres ist ein neues Social Media Distribution Netzwerk, das relevantem Content zum Teilen anbietet. Share your smile stiftet dem User einen echten Mehrwert und stellt das Prinzip von relevantem und shareable Content in den Mittelpunkt. Die App bietet seinen Nutzern die Möglichkeit via split screen Fotos von sich und seinen Freunden zu schießen. Das sorgt für jede Menge Kreativität, die im Web geteilt werden kann. Einfach Webcam aktivieren, Freunde einladen und gemeinsam sein Lächeln teilen. Habt ihr gerade keinen Freund zur Hand, könnt ihr aus einer Auswahl an Gesichtern auswählen. Shareyoursmile funktioniert somit auch im “Single-Player Mode”
Ein sehr etabliertes und bekanntes Muster bei Viral Videos ist es, dem Zuschauer einen Inhalt zu liefern, der zur Diskussion anregen soll und ihn über die Echtheit im Unklaren lässt. Sie kennen doch diese Kampagnen, oder? Z.B. diese hier. Zugegeben, wir haben auch schon solche Kampagnen erschaffen. Solche Kampagnen, über die alle reden, aber bei denen leider keiner über das Produkt oder über die Marke spricht, weil der Inhalt so weit vom Produkt entfernt ist, dass kein Transfer geschaffen werden kann. Meine persönliche Meinung dazu lautet: Fake Kampagnen haben ausgedient. Zum einen, weil sie den vernetzten Konsumenten belügen und zum anderen, weil sie ein ziemlich schlechtes Marketing-Instrument sind.
Nicht zuletzt aus diesen Gründen haben wir für unseren Kunden Olympus eine Kreation geschaffen, die genau dieses Problem aushebeln sollte. Eine Kreation, die auf Ehrlichkeit basiert: The Olympus PEN Giant
Die Kampagne ist ehrlich, weil an diesem Film nicht getrickst ist. Es handelt sich um ein gigantisches Stop-Motion-Projekt und erinnert die Meisten vielleicht an die Kampagne aus dem Vorjahr.
PEN Giant kommt ohne Photoshop aus. Alle Bilder, die im Video zu sehen sind, wurden zunächst fotografiert, dann auf eine Größe von 2,50 m x 3,50 m gedruckt, bespannt und erneute aufgestellt und abfotografiert. Insgesamt über 355 Billboards! Das Ehrlichste an dem Konzept ist jedoch, dass es ausschließlich mit dem Produkt umgesetzt wurde, um das es im Spot auch tatsächlich geht, mit einer Olympus PEN! Die Ergebnisse finden sich auf Hunderten von Blog-Berichten und an neu gewonnen Freunden. PEN Giant sorgte für über 15.000 Freunde auf Facebook!
Das Making Of zeigt euch nochmals, wie wir es gemacht haben.
Das schwedische Start-up „Flattr“ realisiert Notgroschen für Internet-Beiträge.
Alle tun es, alle reden drüber und keiner weiß wieso? Nein, natürlich nicht. Wer Blog-Beiträge verfasst, Film-Clips aufnimmt oder Fotos schießt und diese im Internet veröffentlicht, tut dies aus Gründen, die Social Media seit Jahren aufrecht erhält und stetig wachsen lässt: um sich der Außenwelt mitzuteilen, sich austauschen und Inhalte in entscheidendem Maße selbst gestalten zu können. Nun kann ein jeder spitzfindiger Erschaffer medialen Contents auch noch denjenigen ein süffisantes Lächeln entgegenbringen, die meinen, dass man damit ja nicht mal Geld verdienen kann und auf „Flattr“ -- die erste „social micropayment platform“ -- verweisen. Ob es das Einbringen persönlicher Meinungen und satirischer Polemik oder das Posting amüsanter Bildbeiträge ist – es könnte sich ab sofort lohnen. Dank einiger altruistischer Schweden erlebt die Blogosphäre nebst Response und Anerkennung loyaler Leser nun auch noch kleine Zuwächse auf ihren Konten.
Das Prinzip ist einfach und erinnert an den „Gefällt mir“-Button Facebooks. Doch bei „Flattr“ wird tatsächlich abgerechnet! Wenn einem Flattr-Mitglied der Inhalt eines Anderen gefällt, so kann er dies durch das Klicken auf einen Button kundtun. Ein zuvor über das Internet-Bezahlsystem „Paypal“ festgelegter Monatsbeitrag wird nun durch die Anzahl seiner angeklickten Beiträge geteilt und den jeweiligen Verfassern gutgeschrieben.
Für alle, denen meine Wortwahl noch nicht ganz verständlich macht wie „Flattr“ funktioniert, hier die offizielle Beschreibung:
Ganz neu ist die Idee des Vergütens privat gestalteter Inhalte allerdings nicht. AOL griff den Aspekt der Monetarisierung von Beiträgen bereits 2009 auf und launchte Seed.com unter dem Motto: „Create, be heard, get paid.“ Ob Plattformen wie „Flattr“ oder „Seed“ die Intention der Webaktiven, Beiträge zu posten und sich der Öffentlichkeit darzubieten, maßgeblich beeinflussen wird, wage ich zu bezweifeln. Doch kann es für professionelle Schreiber, Fotografen und Musiker ein willkommener Notgroschen sein, welcher die ohnehin schon hoch angelegte Messlatte an Qualität noch höher hängen könnte.
Die Blogger und das „micropayment“-System mit Entwicklungsländern und deren Finanzhilfen zu vergleichen, wie es Jürgen Stüber in seinem Social Media Blog niederschrieb, erachte ich hingegen als bedenklich.
„Flattr“ kann sicherlich einen finanziellen Anreiz bieten, wird jedoch nie ein suffizientes Milieu erschaffen, welches Blogger hervorbringt, die aus Geldnot Beiträge verfassen.
Gary hat ein großartiges App aus unterschiedlichsten Quellen gebastellt. Auf jeden Fall stellt es die Omnipräsenz der Social Media einprägsam dar. Besonders spannend finde ich das Verhältnis von “Second Life Chats zu Tweets”. Ebenso hätte ich bei der Frage nach “Google Suchanfragen zu SMS” ziemlich daneben gelegen.
„Are you one of the millions of people whose lives have been ruined by a never-ending torrent of tweets, friend requests and ‘Which kind of pasta are you?’ quizzes? Then it’s time you joined the Social Media Addicts Association. “
Mit dieser Vaio Viral-Kampagne, die unter dem Claim “Perfect for Social Media Addicts” läuft, nimmt Sony im AA-Stil das steigende Bedürfnis der Bevölkerung nach „real-time“ Offenbarung und Transparenz sowie die Problematik von „Netzwerkfreunden“ gehörig auf die Schippe. Die dazugehörige Website trägt den dazu passenden Namen stopwritingonmywall.com. Dort kann sich jeder, der Social Media bannen möchte, in einer Petition eintragen. Nette zusätzliche Erlöse generiert das Unternehmen sicherlich auch noch mit seinem dazugehörigen T-Shirt Store, mit dem Menschen die Kampagne auch ins richtige Leben übertragen können.
Sony hat so zwar viele Schmunzler auf seiner Seite, aber schaut man sich die Kommentare auf basicthinking-Blog an, so gibt es auch ein paar Kritiker, die das Thema doch etwas „ernster“ sehen.
Denn werde sich so nicht nur über die Machart von Selbsthilfegruppen lustig gemacht? Die steigende Abhängigkeit der Medien nehme außerdem immer problematischere Züge an.
Als Symptom könnte man sicherlich die Aufschreie tausender Menschen annehmen, deren Leben nach dem jüngsten DoS-Angriff auf Twitter depressive Züge annahm und die sich vezweifelt die Frage stellten, wie sie denn jetzt ihre ganzen wichtigen Informationen, die sich von Minute zu Minute durch ständiges Kaffeeholen, unter-die-Dusche-gehen und Streitereien mit den Arbeitskollegen ansammelten, mit ihren Cyber-Freunden teilen sollten. Zum Glück gibt es hier ja noch den Buschfunk bei StudiVZ oder die Statusmeldungen bei Facebook – Tag gerettet.
Wer gerne wissen möchte, ob er zu diesen Menschen gehört, kann folgende Tests machen:
How addicted to twitter are you?
Und, wie ist Ihr Testergebnis? Sind Sie auch hoffnungslos addicted? Dann gibt es in Deutschland richtige Hilfe. Das Problem der Medienabhängigkeit hat sich nämlich in u.a. einer Institution niedergeschlagen: dem Fachverband Medienabhängigkeit e.V.. . Ziel des im Jahre 2008 gegründeten Verbandes ist es, „dass Medienabhängigkeit als eigenständige Erkrankung anerkannt wird.“ Hier kann man u.a. Hilfs- und Beratungsstellen finden, telefonische Beratung findet man auch bei der Stiftung für Medien- und Onlinesucht.
Dass Online-Communities nicht zwingend zu einem Einsiedler-Leben führen muss, zeigt das Konzept von meetup.com, worüber Christian letztes Jahr schon gebloggt hat. Auch Communities wie couchsurfing.org oder flatjump.com zeigen, dass eine Internet-Community nicht gleich mit dem Leben als Eremit einhergeht. Wie ich finde ein gelungene Beispiele, wie sich Social Media und Real Life verbinden lassen
Laut dem Social Media Addiction Quiz bin ich übrigens zu 64% addicted.
Sind wir nicht alle ein wenig Social Media Addicted?
