Whitepaper TV 2.0

 

Bertram Gugel und Harald Müller haben ein Whitepaper über den aktuellen Stand und die Zukunft des TV veröffentlicht. Unter Einfluss der neuen Medien und des Internet, prophezeihen Sie den klassischen Medien bald in vielen Bereichen von neuen Anbietern und Technologien abgelöst zu werden.

Folgende Themen werden in dem Whitepaper behandelt:

- Das TV Geschäft und die Entwicklung hin zu TV 2.0
- Definition und Erklärungen zu TV 2.0
- Überblick der Angebote und Anbieter von Bewegtbild im Internet von ABC bis Zattoo
- Hinweise zum Aufbaue eines TV 2.0 Dienstes
- Geschäftsmodelle für TV 2.0

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Das unter CC Lizenz veröffentlichte pdf kann man hier downloaden:

TV 2.0 Whitepaper: Bertram Gugel / Harald Müller, Juli 2007

Bertram berichtet über eine Studie der Westdeutschen Akademie für Kommunikation (WAK), die eine Umfrage über die gängigen Videoportale durchgeführt. Befragt wurden knapp 500 Deutsche unter anderem über die Bekanntheit der Plattformen…

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…die Nutzungsfrequenzen, der Besucheraquise und der Mitgliederzahlen einzelner Portale.

Gefragt wurden die Nutzer auch nach den Problemen der Portalseiten. Interessant aus der Sicht eines Marketers: Viele Nutzer finden sich auf den Seiten der Portalbetreiber nicht zu recht und wünschen sich einfacheren und gezielteren Zugriff auf den relevanten Content.

Desweiteren forderten die Befragten eine Möglichkeit Qualitätskriterien in Form von Filtern oder Richtlinien einfließen zu lassen und die Nutzer wünschen sich eine Verbesserung der Suche auf den Videoportalen.

Für die virale Kommunikation bedeutet das: Ohne entsprechende Hilfestellungen können Virals auf Videoportalen keine, bzw. keine zuverlässige Verbreitung finden und für das Erreichen der kritischen Masse braucht man definitiv mehr, als mal eben ein “lustiges Video” auf einer Portalseite.

Den ganzen Beitrag hier lesen.

Die Webmonitoring-Spezialisten von ethority haben wieder die deutschsprachige Blogosphäre auf Gespräche über Branchen, Marken und dazugehörige Themen untersucht. Seit Anfang des Jahres wurden rund 1,5 Mio Blogpostings abgeklopft und ausgewertet, die einen solchen Bezug aufweisen konnten. Der Gesamtheit aller Meinungsäußerungen zeigt folgende Ergebnisse:

Die Branchen über die am meisten gesprochen wurde, waren Autos (26%), Computer (13%), Telekommunikation (9%), Unterhaltungselektronik (6%) und Mobilfunk (6%).

Außerdem wurden auch erstmals die deutschen Top 50 Blogs mit den meisten Markennennungen ermittelt und veröffentlicht. Ebenfalls sehr interessant. Darunter finden sich auch besonders meinungsstarke Blogs, wie Basic Thinking, Schockwellenreiter oder Nico Lumma. Das Ranking ist aber nicht, wie vielleicht zu erwarten, mit anderen Besten-Listen, wie den TOP100 Business Blogs oder der Blogcounter-Topliste zu vergleichen.

Macht Euch selbst ein Bild im ethority blog

So richtig klappt es nicht mit der Markenbekanntheit in Second Life. Das sagt zumindest die aktuelle Studie von CB News/Reperes. Sie bescheinigt den im SL aktiven Marken rundheraus Versagen eine so genannte ungestützte Erinnerung bei den Usern hervorzurufen. Auch wenn 66% der Befragten an einen positiven Einfluss durch Marken im SL glauben, können nur die wenigsten der 1085 Befragten aus dem Stehgreif Marken nennen, die ihnen aus dem zweiten Leben bekannt sind (spontaneous awareness). Erst wenn man Ihnen eine Liste mit Marken vorlegt, dämmert es wieder ein wenig (prompted awareness).
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Das liegt sicherlich auch an der meist langweiligen Umsetzung der Second Life Unternehmenspräsenzen. Der bisher meist verbreitete Ansatz, ein Firmendomizil zu errichten und dieses mit Links zu den Unternehmenswebseiten und -shops zu versehen, ist für die User nicht interessant und schafft keinen echten Mehrwert. Solange dieser fehlt, muss man sich nicht wundern, wenn die User lieber am SL-Strand oder in der realen Fußgängerzone zu finden sind.
Die komplette Studie über Markenbekanntheit im Second Life findet Ihr hier.

Nachtrag: Ein interessantes Statement zu dem Thema findet ihr auch bei Patrick, der auf die Titelstory in der aktuellen W&V verweist.

In der Tradition amerikanischer Studien (u.a. Drug Study von Coleman/Menzel/Katz) legte O.W. Haseloff bereits vor über 20 Jahren in Deutschland eine Studie darüber an, wie sich Informationen und Konsumgewohnheiten ausbreiten. Hierbei definierte er fünf verschiedene Cluster: Die Neophilen, die frühen Adopter, die frühe Majorität, die späte Majorität und die Nachzügler. Jede dieser Gruppen wies er bestimmte psychografische Eigenschaften zu, die sich statistisch aus ihrer Position auf der Adopterkurve ergeben. Dazu kam eine zum damaligen Zeitpunkt noch undefinierte Meta-Gruppe der „Meinungsführer“, welche nach Ansicht von Haseloff die Informationsverbreitung beschleunigen und damit die Kurve steiler machen könnte. Auch in „Aufstauchphasen“, in denen die Informationsverbreitung ins Stocken kommt, seien Meinungsführer entscheidend – eine Vermutung, die mittlerweile durch die praktischen Erfahrungen von Geoffrey Moore (geschildert im Buch „Crossing the Chasm“) untermauert wurde. Nicht bestätigt werden konnte hingegen Haseloffs ursprüngliche Vermutung, dass diese Meinungsführer hauptsächlich bei Journalisten, Radio-Moderatoren und in anderen Medienberufen zu finden seien. Heute weiß man, dass solche sozialen Stars auch innerhalb der Nachbarschaft, in der Blogosphäre und als „Büroclowns“ auftreten können.