2008
Rob von trnd erklärt es auf YouTube
Diesmal nicht von commoncraft, aber dafür in plain german. Besonders schön die Metapher mit dem Konsumentensack, in den man alles reinschüttet
Rob von trnd erklärt es auf YouTube
Diesmal nicht von commoncraft, aber dafür in plain german. Besonders schön die Metapher mit dem Konsumentensack, in den man alles reinschüttet
Wenn Konrad Lischka von SpON über virales Marketing schreibt, ist es meistens erfolgreich. Denn dann hat sich eine Kampagne erfolgreich über Mundpropaganda in die Massenmedien manövriert. In Amerika schon sehr bekannt ist das virale Marketing von Blendtec. Der Hersteller von Küchenmixern (schon wieder ein Küchengerät) präsentiert seine Produkte in Videoclips auf Youtube.
Um die kraftvollen Geräte in Szene zu setzen, werden jedoch keine Obst oder Gemüse Shakes fabriziert. Stattdessen werden in den Clips vom Geschäftsführer höchstpersönlich iPods, Spielzeugautos, Cola-Dosen und neuerdings auch Apples iPhone regelrecht pulverisiert.
Das Besondere an dieser Kampagne ist nicht nur die Machart der Clips und der besonders trockene Humor, sondern – wie auch Björn festgestellt hat – dass das Produkt im Mittelpunkt steht und die Leute, die über den Viral sprechen auch automatisch über das Produkt sprechen. In Amerika sind die Virals mittlerweile so erfolgreich, dass der Slogan “Will it blend” zu einem feststehenden Ausdruck geworden ist, den die Firma für Fans auf T-Shirts vermarktet.
Via SpON
…sieht man dieser Tage auf YouTube. Der Hersteller von Malibu Rum, Pernod Ricard, hatte Anfang Mai zu einem User Generated Advertising Contest aufgerufen. Beworben werden sollte eine neue Bananen Rum Sorte und zu gewinnen gabs 25,000 $, bzw. auf Wunsch auch eine Bananen Plantage in den Tropen.
Die Malibu Leute gaben an, dass die Gewinner nicht nur von Ihnen, sondern auch von der YouTube Gemeinde gewählt und am 30. Juni verkündet werden sollten. Tatsächlich wurde der Gewinner aber schon am Montag bekannt gegeben, ohne dass die Finalisten vorher namentlich erwähnt wurden.
Schnell kamen Verschwörungstheorien und Betrugsvorwürfe auf, die für die Marke dann doch nicht mehr so tolle Mundpropaganda generieren.
Da ist er wieder! Der Appell nach Transparenz und Ehrlichkeit, auf den mich auch Patrick neulich hingewiesen hat. Bei Missachtung dieser Forderung können die besten Ideen schnell zum schlimmsten PR Desaster werden!
Der Gewinner Clip:
Via Cherryflava und NYT
Noch erinnern wir uns alle, wie Deutschlands Kreativ-Guru Jean Remy von Matt mit dem Satz in einer internen Mail „Blogs sind die Klowände des Internets“ für Aufruhr in über 40 Sprachen sorgte – selbst die „Times“ staunte. In der neuesten Ausgabe der Werberbibel „Horizont“ stolpert er über Viral Marketing und YouTube – dabei setzt er gut an. Mit der Erkenntnis, dass im Feld des viralen Marketings viel Etikettenschwindel betrieben wird. Das ist zweifellos richtig. YouTube, so argumentiert von Matt, sei heute zu einem “Massengrab des Marketings” für abertausende Filmchen geworden, die einfach nicht ansteckend sein wollen. So weit, so gut. Doch dann verirrt er sich ein wenig und erklärt virale Filme an sich zum Massengrab des Marketings.
Sicher? Wenn auch nur ein Werber tatsächlich glaubt, es reicht, ein Filmchen zu schießen und unter 80.000 hochgeladenen Videos am Tag auf YouTube zu stellen, sollte er den Job wechseln oder mich anrufen. YouTube ist schließlich genauso wenig virales Marketing wie weiße Loafer der ADC

Gefunden bei: off-the-record