Magaths neue Co-Trainer

 

„Grafidschi“ ist mittlerweile nicht mehr bei den Wölfen, aber auch der „Hügel des Leidens“ ist Vergangenheit. Denn Felix Magath setzt auf ein innovatives Trainingskonzept: Das neue Co-Trainer-Tandem Bulle und Bär scheuchen die noch schneller über den Trainingsplatz als „Quälix“. Deswegen hat der Trainerfuchs auch ein bisschen Zeit, sich mit anderen Anlageprofis beim Börsenspiel – mit Preisen im Gesamtwert von über 50.000 Euro – von Eniteo.de zu messen.

YouTube zum anfassen und mitmachen :)

adidas startet seine neue, weltweite Markenkampagne mit der zentralen Botschaft „adidas is all in“. Es ist die größte Initiative seit sieben Jahren und zugleich die umfangreichste Kampagne insgesamt. Heute ist der weltweite Start der Kampagne, die die drei Einzelmarken adidas Sport Performance, adidas Originals und adidas Sport Style mit einer einheitlichen Botschaft kreativ vereint. Mehr als zwei Dutzend Markenbotschafter wie u.a. Lionel Messi, David Villa, Caroline Wozniacki, Katy Perry, David Beckham, Snoop Doggy Dogg, B.o.B., Dwight Howard und Derrick Rose.
Für mich ganz schön nah an Nike, oder?!

Anlässlich des heutigen Welt-Aids-Tags geht die Initiative .hiv einen ersten Schritt in die Öffentlichkeit. Ihr Ziel:

“Die Ausbreitung von HIV und AIDS stoppen – mit der Kraft des Internets.” Den Subclaim finde ich ein wenig kitschig, aber der Gedanke dahinter ist ebenso einfach wie weltweit einmalig: Analog der Domain-Endings .com oder .org soll es in Zukunft auch das Ending .hiv geben. So soll das größte Micro-Spenden-Programm der Welt initiiert werden. Sollte also z.B. Google das Programm unterstützen, wird es neben google.de dann auch google.hiv geben. Ein Klick auf google.hiv bringt dann einen winzigen Spendenbetrag, der für den Kampf gegen das Virus verwendet wird. Je mehr Klicks, desto mehr Spenden.
Über die Domain-Endings dieser Welt wacht die ICANN – ein internationales Gremium zur Regulierung des Internets. Um dieses Gremium von der Relevanz einer .hiv Domain zu überzeugen, wendet sich die Initiative jetzt an die Netzgemeinde.

Bis zum Mai nächsten Jahres sollen 1.000.000 Menschen weltweit dem Projekt ihre Stimme geben, um der Bewerbung Nachdruck zu verleihen. Daher wurde im weltgrößten sozialen Netzwerk eine Unterschriftenliste eingerichtet: Unter facebook.com/dothiv ist jeder aufgerufen, den Daumen zu heben.

Shareifyoulike und DSG unterstützen dieses Charity Projekt und bitten euch um zahlreiches Teilen.

Gestern war ich auf dem 13. eDIT Filmfestival und durfte in der Session “High End Virals” referieren. Neben mir waren noch Anders Dalenius von Draft FCB Stockholm auf dem Podium, sowie zwei Jungs von von MPC. MPC ist die Post Produktion, die für die Evian Rollerbabies verantwortlich war.

Anders Agentur ist für die Kampagne THE HERO verantwortlich, die für das schwedische Pendant der hiesigen GEZ gestaltet wurde. Nutzer können in das Viral ein Bild von sich oder einer anderen Person hochladen. Diese wird anschließend als Held der schwedischen Medienlandschaft gefeiert.

Die Kampagne war ein grandioser Erfolg. Dieser macht jedoch nicht die interaktive Technik aus.  Ich könnte hier ohne Probleme 10 Kampagnen nennen, die mit der gleichen Mechanik aufwarten, aber erfolglos blieben.

Z.B. erinnern wir uns ja immer wieder gerne an den vom Obama Wahlkampf inititerten Spot “Obama und die Nichtwähler”, zu welchem man den Namen und das Bild eines Freundes uploaden und einsetzen konnte. Der Freund tauchte anschließend als Nichtwähler in dem Spot auf und wurde beschuldigt, dass er es zugelassen habe, dass Bush wieder an die Macht komme. Die SPD adaptierte diese Idee beim letzten Bundestagswahlkampf. Diesmal war allerdings der vermeintliche Nichtwähler dafür verantwortlich, dass Westerwelle Bundeskanzler würde. Das war aber so unglaubwürdig, weil absolut unwahrschienlich. Es verwundert also nicht, dass die Kampagne im Gegensatz zu der von Obama gnadenlos gescheitert ist. Eine Technik macht also noch lange keine erfolgreiche Kampagne aus. Es ist vielmehr die Empathie und das notwendige Feingefühl, um einschätzen zu können, dass eine Story hinter der Technik funktioniert. Maßgeblich ist das Storytelling verantwortlich und nicht eine technische Raffinesse.