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Wenn man WOM-Marketing als das Marketing sieht, das vom Konsumenten ausgeht, dann hat AXE Japan einen ganz guten Job gemacht. In einer neuen Werbekampagne werden Menschen auf der Microsite Axe Laser dazu aufgerufen, Fotos oder Videos einzusenden mit denen Sie den “AXE-Effekt” interpretieren. Alle hochgeladenen Bilder und Clips werden gesammelt, bewertet und prämiert. Der Gewinner erhält 1.000.000 Jen (rund 6.000 €). Da ich die Seite ausschließlich auf japanisch finden konnte, verlasse ich mich dabei auf die Quellen vom e-commerce-blog und handelskraft. Wichtig finde ich bei solchen Aktionen nur, dass alle Interpretationen veröffentlicht werden und nicht vorher gefiltert oder verändert werden, sonst wird eine gute Werbeidee schnell zur Krisen PR

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Seit gestern ist es offiziell. Die seit Anfang Oktober entfachte Debatte um die Echtheit und den Ursprung dieses Clips ist aufgelöst. In den ersten drei Wochen nach seiner Platzierung im deutschsprachigen Internet hat der Clip bereits über vier Millionen Viewer in Deutschland* erreicht und tausende Diskussionsbeiträge angestoßen. Über internationale Portale wie YouTube, Metacafé, MySpace, Break und weitere Portale verbreitete sich die geplante Epidemie unter weiteren 1,8 Millionen Usern u.a. in den Beneluxländern, Großbritannien, Osteuropa und den USA.
Der “Hammer-Jongleur” unterstützt die integrierte Kommunikationskampagne für die laufenden Aktionsangebote “Hammer-Herbst” von OBI . Nach der Auflösung erübrigt sich wohl die in Foren und Blogs heiß diskutierte Frage, ob der Kerl das wirklich kann. Leider müssen wir jetzt auch nach erfolgter Anfrage der Kai Pflaume Show absagen :-(

Für die Kreation sind Maik Königs, Stefan Rymar und nicht zuletzt Martin Dräger von der DSG Dialog Solutions verantwortlich (guter Job, Jungs ;-) ) Bei der Produktion wurden wir von der JOTZ! Filmproduktion unterstützt. Die Regie übernahm Andi Knaup.

*Bei der Erfolgsmessung diente wie immer das Online Viral Tracking (OVT), das den Umfang der epidemischen Verbreitung genaustens festhält. Wer hierzu mehr Informtionen möchte, sende mir bitte eine eMail.

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Haben die Firmen, die versuchen über Blogs Produkte zu vermarkten, eigentlich nicht aus Fällen, wie der Calvin Klein Kampagne gelernt?

Ist die Transparenz das einzige was zählt, um mit Blogs Erfolg zu haben oder gibt es auch andere Wege mit dieser Kommunikationsform erfolgreiche Markenkommunikation zu betreiben? Ich frage mich momentan nämlich, ob Authentizität und Transparenz wohlmöglich nebensächlich werden, wenn das Entertainment stimmt. Horst Schlämmer ist kein gutes Beispiel, weil er schon zuvor eine Kunstfigur war und über eine treue Fangemeinde verfügte, dennoch haben ihm die Leser des Schlämmerblogs das anfängliche untransparente Verhalten bezüglich Volkswagen verziehen, weil seine Clips die Leser respektive die Zuschauer dafür angemessen entschädigt haben.

Wenn man sich zurzeit auf einschlägigen Lawblogs herumtreibt, stößt man neuerdings auf die folgenden zwei Schreiber:

Zum einen gibt es da den Großbuden-N… (von den meisten als Großbuden-Nerd betitelt). Ein, nach eigener Auskunft, Rechtsanwalt einer deutschen Großkanzlei. Der GBN schreibt in einer Christian Kracht artigen, großkotzigen, Popliteraten Art. Eigentlich nie über Fachliches, sondern wie er selber sagt, über den täglichen high-potential Irrsinn. Dabei bleibt er stets oberflächlich, überheblich und zieht über untergeordnete Associates und Sekretärinnen her. Letztere haben es ihm besonders angetan…

Auf der anderen Seite haben wir die Paralegal . Eine Sekretärin à la Erin Bronchowic. Sie arbeitet nach eigenen Angaben auch in einer Kanzlei und übernimmt quasi den Gegenpart zum GBN. Der Paralegal entgehen keine Details was die rüden Umgangsformen von Rechtsanwälten mit ihres Gleichen untergeordneten Sekretärinnen angeht. Die Schwächen und sozialen Inkompetenzen dieser Berufsgruppe stellt sie wunderbar heraus und schafft quasi den Gegenpol zum Großbuden-Nerd.

Nun, ich persönlich lese den GBN lieber, weil ich seine anmaßende Art einfach unterhaltsam finde, aber das ist wohl wie immer eine Frage des Geschmacks und der Zielgruppe. Fragt sich nur noch, ob hier wirklich Zielgruppen angesprochen werden sollen, oder es sich wirklich um zwei authentische Personen handelt, die einfach gut und unterhaltsam schreiben können. Abwägig fände ich es jedenfalls nicht. Macht euch Euer eigenes Bild. Eure Meinung würde mich allerdings brennend interessieren…

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Auch Martin berichtet darüber, dass Saturn seine längst überfällige “Geiz ist Geil”-Kampagne auslaufen lässt. Nicht nur, dass einem das Geiz-Geschreie längst überdrüssig war, es scheint auch so als ob sich Saturn gerade zur rechten Zeit dazu entschließt eine neue Kommunikation zu wählen. Denn die Mehrzahl der Deutschen ist wieder bereit mehr für Qualität auszugeben, zumindest für welche die “Made in Germany” ist. Das ist das Fazit einer repräsentativen Umfrage von tns infratest, die ich gerade hier gefunden habe.

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57% der Deutschen sind bereit mehr für Haushalts-Elektrogeräte zu zahlen, 56% mehr für Lebensmittel und immer noch 52% mehr für Medikamente.
Ich bin gespannt welche Richtung Saturn jetzt einschlägt! Kurswechsel oder noch härtere Tonart?

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